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allfra Regionalmarkt Franken GmbH
 

... aus Frankens fruchtigem Süden

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Äpfel werden zu Taschengeld oder Lernmaterial

Wie gelingt es, Kinder, Schülerinnen und Schüler dazu zu bewegen Äpfel aufzulesen? Wir hätten es selbst kaum geglaubt, aber mit vernünftigen Ankaufpreisen, etwas organisatorischer Unterstützung und dezentralen kleinen Ankaufstellen, werden Schulklassen und Kinder aktiv.

In der Sammelsaison 2011 haben sich viele neue Kooperationen auch mit ganz jungen Menschen aufgetan. In Ehingen sammelte die Grundschule mit Eltern und Lehrkräften, unterstützt vom Bürgermeister und dem Obst- und Gartenbauverein fast zwei Tonnen Obst und verkaufte diese Äpfel an die allfra. Gleiches unternahmen 50 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Gnotzheim freiwillig an einem Nachmittag auf einer schönen alten Streuobstwiese bei Heidenheim. Die Erlöse gehen direkt in die Klassenkasse.

An der Sebastian Strobel Schule, einer Schule zur Berufsvorbereitung der Lebenshilfe Herrieden, gibt es seit drei Jahren eine "Apfelfirma". Die Betreiber der Firma, junge Menschen mit leichten Behinderungen, sammeln jährlich auf privaten Flächen mit ihrem engagierten Lehrer mehr als eine Tonne Obst auf und verteilen die Erlöse an die „Firmenmitglieder“. An vielen Stellen motivieren Großeltern ihre Enkelkinder zum Obstsammeln mit dem Versprechen, die Erlöse als Taschengeld behalten zu dürfen. An vier Samstagen haben dies Großeltern mit ihren Enkelkindern in Kalbensteinberg praktiziert und dabei fast drei Tonnen Obst an die allfra verkauft. „Obsternte soll sich wieder lohnen“, war ein Motto, mit dem allfra GmbH 2006 gegründet wurde. Mit diesen wunderschönen Kooperationen wird dieser Satz zum Leben erweckt.

Äpfel werden aufgelesen

Äpfel im Korb

Die ganze Truppe



Wir von der Regionalsaftinitiative "hesselberger" kaufen kein faules Obst.

Würden Sie für Ihre eigene Saftherstellung faule Äpfel verwenden?
Mit faulen Äpfeln leiden der Geschmack und die Qualität unserer Säfte.
Zudem gibt es mit faulen Äpfeln und Birnen ein weiteres und größeres Problem. Bei fauligen Äpfel und Birnen entstehen Schimmelpilze. Diese Schimmelpilze wiederum produzieren einen Giftstoff namens "Patulin". Dieses Patulin ist in geringen Dosen sicher nicht schädlich, aber es verändert den Geschmack von Säften. Von besonderer Bedeutung ist dabei, dass dieses Patulin mit der Pasteurisierung der Säfte (Erhitzung auf 83°C) nicht unschädlich zu machen ist.

In der Fachliteratur findet sich folgender Hinweis:

"Bei der Verarbeitung des Obstes zu Säften ist darauf zu achten, dass keine Früchte verwendet werden, die faule Stellen aufweisen. An Faulstellen entstehen Schimmelpilze, die das Gift Patulin produzieren. Das Pasteurisieren der Fruchtsäfte ist in der Regel wirkungslos, da Patulin gegenüber kurz einwirkender Hitze relativ beständig ist."

Patulin ist somit der Feind guter Säfte!

Bitte haben Sie aus diesen Gründen Verständnis für unsere strenge Qualitätskontrolle. Am besten, Sie achten bereits beim Auflesen des Obstes darauf, dass keine faulen Früchte in den Sack oder die Kiste wandern.

Übrigens sehen wir es als Verpflichtung, das gute Obst, das Sie uns liefern, innerhalb von maximal 20 Stunden zu Saft zu verarbeiten. Wir lassen das Obst nicht eine Woche liegen.


Apfelkönigin Anna I. gekrönt

Anna I. ist die neue Apfelkönigin der Fränkischen Moststraße. Am 18. Juli 2010 wurde die 18jährige Anna Sauber aus Obermögersheim (Wassertrüdingen) beim Herrieder Altstadtfest in dieses Amt gewählt. Im Oktober 2010 wird sie im Rahmen der Triesdorfer Apfeltage in ihr neues Amt eingeführt werden und in den folgenden beiden Jahren die Fränkische Moststraße repräsentieren.

Bis Oktober 2010 amtiert die bisherige Apfelkönigin Kerstin I., welche die neue Königin künftig im Verhinderungsfall vertreten wird.

Apfelkönigin Anna I
In der Bildmitte die neue Apfelkönigin Anna I

 

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